Bayern und Berlin in Dessau-Roßlau stark

Nach zwei intensiven Turniertagen in Dessau-Roßlau stehen die letzten 24 Teilnehmerinnen für das Finale von „Talente mit Perspektive“ 2015 fest. Vor den Augen der Sichter, Michael Kasch und Eberhard Spissinger aus dem DBB-Trainerstab, kämpften knapp 70 Mädchen in ihren Landesverbands-Teams um die begehrten Tickets für Heidelberg. Bereits am ersten Turniertag dominierten dabei die Teams aus Bayern und Berlin. Sie schlossen den ersten Turnierteil als Gruppensieger ab und gewannen auch ihre Halbfinal-Spiele – Berlin mit 34:29 gegen Sachsen und Bayern mit 48:28 gegen Baden-Württemberg. Das Spiel der beiden Drittplatzierten entschied Brandenburg mit 24:41 gegen Sachsen-Anhalt für sich.

Am Finaltag trafen diese beiden Mannschaften im ersten Spiel auch wieder aufeinander. Hier glückte den Mädchen aus Sachsen-Anhalt die Revanche für die Niederlage am Vorabend. Mit 41:21 besiegten sie das Team aus Brandenburg und sicherten sich damit Platz 5 in der Gesamtabschlusstabelle. Im Spiel um Platz 3 trafen dann Sachsen und Baden-Württemberg aufeinander. Hier sah Baden-Württemberg lange wie der sichere Sieger aus, doch in den letzten Minuten drehten die Mädchen aus Sachsen das Spiel und glichen wenige Sekunden vor Schluss zum 34:34 aus. In der anschließenden Verlängerung hatten sie dann weiter den besseren Lauf und gewann schließlich mit 41:36.

Richtig spannend wurde es dann noch einmal im abschließenden Finale zwischen Berlin und Bayern, zu dem auch zahlreiche Eltern als Zuschauer in der Sporthalle des Hugo Junkers Berufsschulzentrums in Dessau-Roßlau gekommen waren. Die Partie gestaltete sich lange spannend und der Abstand war nie sehr groß. Am Ende setzte sich in einer sehr umkämpften Schlussphase Bayern mit zwei Punkten Vorsprung (36:34) durch.

Turnierergebnis:

1. Bayern

2. Berlin           

3. Sachsen

4. Baden-Württemberg

5. Sachsen-Anhalt

6. Brandenburg

Im Vordergrund bei „Talente mit Perspektive“ stehen aber natürlich nicht die Team-Leistungen, sondern die individuellen Leistungen der Spielerinnen. „Wir haben einige interessante Talente gesehen, die vor allem auf ihren Positionen herausragen. Es gibt aber auch ein breites Mittelfeld, dessen Entwicklung noch interessant zu beobachten sein wird“, so Sichter Michael Kasch vor den Nominierungen, die er zusammen mit seinem Kollegen Eberhard Spissinger durchführte. Folgende 24 Mädchen (Jahrgang 2001) dürfen sich auf das Finale freuen, das vom 10. bis zum 12. April in Heidelberg stattfinden wird und wo sie gemeinsam mit den Regionalkadern Nord und West, die schon in Osnabrück nominiert wurden, um den Einzug in den ING-DiBa-Perspektivkader 2015 kämpfen:

Team Dessau 1:

Merle Mailahn (BBC Köpenick), Leyla Öztürk (City Basket Berlin), Elisa Billepp (TuS Lichterfelde), Anabel Neuber-Valdez (ChemCats), Pauline Mayer (SV Kirchzarten), Antonia Pleßner (WSG Fürstenwalde), Emily Bessoir (TS Jahn München), Chiara Schmiedl (ChemCats Chemnitz), Isabell Gregor (TSV Nördlingen), Selma Velagic (BSG Ludwigsburg), Annika Polak (VfB Hermsdorf), Theresa Spatzier (USC Heidelberg)

Team Dessau 2:

Victoria Poros (TuS Lichterfelde), Meret Kleine-Beek (TuS Lichterfelde), Jil Naja König (ChemCats Chemnitz), Eléa Gaba (ChemCats Chemnitz), Michaela Kucera (Schwäbisch-Hall), Antonia Dill (WSG Fürstenwalde), Jana Barth (TTL Bamberg), Julia Förner (SC Kemmern), Marietheres Wulff (MTV München), Lucie Albrecht (USV Halle), Marlene Schick (TuS Lichterfelde), Kim Siebert (SC Kemmern)

Bildergalerie

Ergebnisse

Team Dessau 1

Team Dessau 2